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Installation von Schlauchleitungen

Schlauchleitungen sollen möglichst ihrer natürlichen Lage folgend eingebaut werden, wobei die kleinsten zulässigen Biegeradien nicht unterschritten werden dürfen (siehe Bild 1 & 2).
Bei gebogenem Einbau sollte die Schlauchleitung so gewählt werden, dass die konstruktiv vorgesehene Biegung des Schlauches erst nach einer Länge von ungefähr 1,5d (das eineinhalbfache des Schlauchdurchmessers) beginnt (Bild 3); gegebenenfalls ist ein Knickschutz vorzusehen.

Schlauchleitungen sollen so eingebaut werden, dass in allen Betriebszuständen Zugbeanspruchung, ausgenommen durch Eigengewicht, entfällt. Ebenso Stauchbelastungen bei zu kurzen Längen (siehe Bild 4).

Durch Verwendung geeigneter Armaturen bzw. Verbindungsstücke wird eine zusätzliche Beanspruchung des Schlauches vermieden (siehe Bild 5). Ein verdrehen des Schlauches ist zu vermeiden.

Zur Vermeidung äußerer Beschädigungen sind äußere mechanische Einwirkungen auf die Schlauchleitung, auch das Scheuern der Schläuche an Bauteilen oder untereinander, durch zweckmäßige Anordnung und Befestigung zu verhindern. Soweit erforderlich, sind die Schläuche z.B. durch Schutzüberzüge zu sichern. Scharfkantige Bauteile sind abzudecken.

Bei Auftreten von hohen Temperaturen von außen sind die Schlauchleitungen entweder in genügendem Abstand von wärmestrahlenden Bauteilen einzubauen oder durch geeignete Maßnahmen (Abschirmung - Feuerschutz) zu schützen.

Bei Anschluss einer Schlauchleitung an sich bewegende Teile ist das Verdrehen des Schlauches zu vermeiden, wenn Bewegung und Biegung in der gleichen Ebene stattfinden. Dies ist durch geeigneten Einbau oder durch konstruktive Maßnahmen zu erreichen.

Schlauchhalterungen sind dort zu vermeiden, wo sie die natürliche Bewegung und Längenänderung des Schlauchs behindern. Sie sollten an geraden Stellen, wo keine Biegung vorhanden ist und angrenzt, angebracht werden.